Shared Storage für hochverfügbare Umgebungungen

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Shared Storage für hochverfügbare Umgebungungen

Mit der Integration von OpenStack Manila bietet Ihnen die auf OpenStack basierende servinga Cloud jetzt auch Shared Storagefür hochverfügbare Umgebungen auf der Basis von CephFS an.


OpenStack Manila und CephFS kurz vorgestellt


1. Wenn Sie sich mit OpenStack beschäftigen, dem weltweit entwickelten OpenSource-Projekt, das die Grundlage der servinga Cloud darstellt, werden Sie die große Anzahl und die Vielfalt der nutzbaren Komponenten feststellen.


Diese machen es möglich, dass in der servinga Cloud die Virtualisierung verschiedenster Hardwarekomponenten, sei es Storage und Rechenleistung oder Netzwerk und IT-Security, angeboten werden können.


Für jeden dieser Bereiche stellt die servinga Cloud dem OpenStack-Projekt entsprechende Services bereit: Die Verwaltung virtueller Maschinen erfolgt bei OpenStack mit dem Modul Nova (für Compute). Der Imagedienst Glance stellt die Abbilder virtueller Maschinen zur Verfügung. Mit dem Modul Swift werden Storages und Objektspeicher angesprochen. Das Tool Keystone ist Basis der Authentifizierung. Über Horizon erhalten Sie bei OpenStack ein passendes Dashboard, d. h. ein Webinterface, mit dem sich Ihre Systeme über einen Webbrowser administrieren lassen. Das Modul Neutron (Networking) schließlich dient der Administration der Netzwerke.


2. OpenStack Manila ist das File-Share-Service-Projekt von OpenStack und ermöglicht Shared-Storage-Lösungen für hochverfügbare Umgebungen.


OpenStack Manila erlaubt die Verwaltung von Dateifreigaben, z. B. NFS und CIFS, als Kernservice für OpenStack. Durch OpenStack Manila ist es möglich, das POSIX-ähnliche Filesystem “CephFS” nativ auf Linux basierenden Systemen einzubinden.


OpenStackManila verwendet eine Reihe proprietärer Backend-Speicherarrays und -Anwendungen, mit verteilten Open-Source-Dateisystemen sowie einen Linux-NFS- oder Samba-Basisserver. Dadurch können redundante NFS oder SMB-Shares bereitgestellt werden, um diese dann gemeinschaftlich zu nutzen.


Als Standard erstellt der Benutzer bei OpenStack Manila ein Freigabenetzwerk unter Verwendung der Neutron-Netz-ID und der Neutron-Subnetz-ID. In OpenStack Manila können Anwender wie bei Cinder mehrere Backends konfigurieren. Ermöglicht wird dies durch einen Freigabeserver in Manila, der jedem Benutzer zugewiesen ist. Dies ist die Lösung für alle Backends mit Ausnahme von GlusterFS. Der Verwender wird in diesem Szenario aufgefordert, einen Freigabeserver mit der Neutron-Netz-ID und der Teilnetz-ID einzurichten. Sodann ist es möglich, Freigaben zu erstellen.


3. POSIX, das für Portable Operating System Interface steht, gehört zu den am weitesten verbreiteten Dateisystemen für Unix basierte Systeme. CephFS ist ein ähnliches Dateisystem für verteilte Storages auf Linux Systemen. CephFS ist ein seit 2016 stabiles Dateisystem und ermöglicht die redundant verteilte Speicherung von Daten über beliebig viele Server.


Dies bringt es mit sich, dass der Ausfall von Komponenten aufgefangen werden kann und beschädigte oder zerstörte Daten aus anderen Speichermedien wiederhergestellt werden können. CephFS heilt sich sozusagen selbst. Kern von CephFS ist ein als RADOS (Reliable Autonomic Distributed Object Store) bezeichneter Objektspeicher, der über beliebig viele Server redundant verteilbar ist.


Das OpenStack-Modul Manila baut hierauf auf und ermöglicht so redundante Speicherlösungen für Umgebungen, die hochverfügbar und ausfallsicher sein müssen, bei gleichzeitig gemeinschaftlicher Nutzung.


Welche Vorteile bietet Ihnen die servinga Cloud mit OpenStack Manila?


Die Vielfalt und die hohe Skalierbarkeit der auf OpenStack basierenden Cloud Services bieten Redundanz, Sicherheit, einfache Skalierbarkeit sowie hohe Verfügbarkeit und Vielfalt.


Die von der servinga Cloud angebotenen OpenStack-Komponenten greifen dabei insgesamt so ineinander, dass sich sowohl für Administratoren als auch für Endanwender eine umfassende und praktikable Virtualisierungs- und Speicherlösung ergibt.


Als Betreiber hochverfügbarer Webanwendungen bspw. können Sie so ein zentrales Datenverzeichnis auf beliebig vielen Anwendungsservern einbinden. Sie können Daten dann frei ausliefern oder anlegen.


Eingebunden in die üblichen Cloud Features profitieren Sie mit Shared Storage für hochverfügbare Umgebungen besonders von vereinfachten Skalierungseffekten: Sie müssen keine Daten mehr synchronisieren, weil diese Ihnen unmittelbar auf Ihren Anwendungsservern zur Verfügung stehen, sobald Sie sie eingebunden haben.


Die Virtualisierung von Computing-Diensten im Rahmen von Cloud Services sorgt durch die Entkoppelung von Hardware heute dafür, dass die IT-Infrastruktur Ihres Unternehmens deutlich flexibler wird und gleichzeitig hochverfügbar bleibt.


Noch bis vor wenigen Jahren bezog sich Virtualisierung vor allem auf die Computing-Leistungen. Die klassischen Elemente eines Setups wie Speicher und Storage wurden als nicht virtualisierbar angesehen. Das hat sich mittlerweile durch neue Möglichkeiten der Virtualisierung nachhaltig geändert.


Heute verhält es sich bei, auf Cloud Services basierenden, Installationen so, dass jede Komponente einer Hardware-Installation und einer Software-Installation virtualisierbar ist. Das erstreckt sich sowohl auf Software-as-a-Service-Lösungen (SaaS) als auch auf die Themen Storage und Netzwerkverwaltung im Rahmen von Infrastructure-as-a-Service-Diensten (IaaS).


Als Verwender erhalten Sie die Möglichkeit, neue virtuelle Systeme nach Bedarf (on demand) selbst zu starten. Dazu stellt Ihnen die servinga Cloud nun auch mit OpenStack Manila Shared Storage für hochverfügbare Umgebungen bereit.


Bei Rückfragen und für weitere Informationen steht Ihnen das Team der servinga Cloud gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir kümmern uns umgehend um Ihr Anliegen.